Ein Tag im Schnee...

Im Folgenden hatten wir das Glück, einmal ein großartiges Essay eines Beginners zugeschickt bekommen zu haben! Wir sagen THXalot....

„Mein Name ist Timo, bin 36 Jahre alt und ziemlich korpulent. Als ich kürzlich den Gutschein für einen Schnupperkurs zum Snowboarden geschenkt bekam, hab ich meine Freunde erst mal ziemlich schief angeschaut - was, ich und Sport???

Letzten Montag ging es dann los, schon 8 Uhr aufstehen . . . puhh! Als wir dann auf der Piste standen schien  mir die Sonne ins Gesicht, es war noch nicht viel los, man konnte den Schnee förmlich rieseln hören. Dann vernahm ich die Stimme des Kursleiters, man ein ziemlich forscher Ton . . . aber ich war fokussiert . . . Der Typ war Jahre jünger als ich, von ihm wollte ich mich nicht bloßstellen lassen. Die anderen Teilnehmer waren auch noch nicht ganz munter. Zuerst stellten wir uns im Kreis auf und machten ein paar Lockerungsübungen . . . da konnte selbst ich mithalten. Dann schnappten wir uns unsere Bretter und gingen zum Hang hinauf. Wir bekamen erklärt, was Front- und Backside heißt und noch ein paar andere Begriffe. Naja, schaden tut es nicht, mal was Neues dazuzulernen. Aber wie ich auf dem Ding (Brett) stehen, geschweige denn fahren sollte -  das konnte ich mir bisher nicht vorstellen.

Viel Zeit zum nachdenken blieb mir jedenfalls nicht, schon wurde uns gezeigt, wie wir die Snowboards an unsere Stiefel befestigen sollten. Und dann ging es schon los – oh Gott dachte ich mir, jetzt wird’s ernst. Christian unser Kursleiter zeigte uns noch wie man optimal nach vorn und hinten fällt, damit wir uns beim Sturz nicht wehtun und wir alle machten es ihm ein paar Mal nach. Tat wirklich nicht weh . . .

„Jetzt geht’s los“ meinte Christian „setzt Euch auf Eure Hintern und versucht dann aufzustehen um erst mal ein paar Meter Backside nach vorn zu fahren, keine Angst vorm Hinfallen, ich habe Euch ja gezeigt wie es geht ohne das es schmerzt.“

Na schön, dachte ich mir, erst mal aufstehen. Das Dumme war nur, ich kam gar nicht erst hoch. Als Christian mich sah, stapfte er geradewegs auf mich zu. Er reichte mir seine Hand und zog mich dann gekonnt nach oben. Ich rutschte ein paar Zentimeter nach vorn und fiel gleich wieder auf meinen Hintern. Ich schämte mich ein wenig.

„Kein Problem“ meinte er und schon war sein Arm gleich wieder zur Stelle, an dem ich mich nach oben ziehen konnte. Ich stand wieder und fiel erneut. Aber beim dritten Mal klappte es dann. Ich riss mich am Riemen und fuhr tatsächlich, ja ich konnte mich wirklich auf den Beinen halten und fuhr nach vorn. Ich spürte die Schneeflocken in meinem Gesicht, spürte die Sonne und hörte das lebhafte Gemurmel der anderen Teilnehmer, die es mir versuchten nachzumachen. Na klar fiel ich irgendwann wieder in den Schnee, aber angestachelt durch dieses kleine Erfolgserlebnis hatte mich plötzlich der Wille gepackt und ich machte weiter. Ich schaffte es irgendwann allein aufzustehen und fuhr immer weitere Abschnitte. Es war einfach toll.

Irgendwann war die Schnupperstunde zu Ende, ich total KO aber absolut zufrieden. Ich habe mich schon für den nächsten Kurs angemeldet, so eine Begeisterung kannte ich bisher noch nicht von mir.“

Auch sehr kurzfristig gebucht, konnten wir sofort mit dem Kurs starten und hatten einen echt genialen Tag auf den Boards. Der Kundenservice hat uns positiv überrascht.

Maik K.

Januar 2016

Das war ein super Kurs. Ich hätte nie gedacht, dass man so schnell Snowboarden lernen kann. Tolle Lehrer mit viel Motivation und Liebe zum Sport!

Philipp S.

Februar 2015

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